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| Museum Flavia Solva |
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WETTBEWERB 1. PREIS
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| Ort |
Flavia Solva, 8435 Wagna |
| Bauherr |
Landesmuseum Joanneum GmbH |
| Mitarbeiter |
Klaus Schuster, Gert Papstmann, Roland Hansmann |
| Museumsgestaltung |
Inge Nussmüller |
| Statik |
Kurt Kratzer, Graz |
| Übergabe |
2004 |
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Eine Brücke - ein Viadukt - überspannt die freigelegten Grundmauern der antiken Römersiedlung Flavia Solva. Der Leitgedanke des Entwurfs ist der Brückenschlag von der Antike bis zur Gegenwart. Das Viadukt des 20. Jahrhunderts ist konzipiert als Stahlfachwerkträger, 3m abgehoben vom Gelände. Der elegante Funktionsbau öffnet sich dem Ort, dem Besucher, dient als Arbeits- und Ausstellungsstätte - ohne musealen Pathos.
Die Gebäudehülle ist bloß eine Glashaut, welche die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen lässt - es entsteht der Eindruck einer begehbaren Großraumvitrine, in der die Fundstücke vor Wind und Wetter geschützt sind. Vom rundlaufenden Balkon bieten sich Ausblicke und Durchblicke. Aus luftiger Höhe lässt sich der römische Stadtgrundriss erahnen.
Die Erschließungsrampe liegt parallel zum antiken Wegenetz, der westseitige Treppenabgang führt direkt ins Ausgrabungsgelände. |
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Impressum
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© 2008 Nussmüller Architekten ZT GbmH
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