Museum Falvia Solva
Kategorie: Kultur / Bildung
Fertigstellung: 2004
Anmerkung:
  • Wettbewerb 1. Preis

Eine Brücke – ein Viadukt – überspannt die freigelegten Grundmauern der antiken Römersiedlung Flavia Solva. Der Museumsbau ist direkt im Ausgrabungsfeld plaziert und bietet die Möglichkeit, die hier zu Tage gebrachten Fundstücke unmittelbar auszustellen. Der Leitgedanke des Entwurfs ist der Brückenschlag von der Antike bis zur Gegenwart – allerdings als Neuinterpretation der jahrtausendealten Brückenbauwerke der Antike. Das Viadukt des 20. Jahrhunderts ist konzipiert als Stahlfachwerkträger, drei Meter abgehoben vom Gelände. Der elegante Funktionsbau öffnet sich dem Ort, dem Besucher, dient als Arbeits- und Ausstellungsstätte – ohne musealen Pathos. Die Gebäudehülle ist bloß eine Glashaut, welche die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen läßt – es entsteht der Eindruck einer Großraumvitrine, in der die Fundstücke vor Wind und Wetter geschützt sind. Vom rundumlaufenden Balkon bieten sich Ausblicke und Durchblicke. Aus luftiger Höhe läßt sich der römische Stadtgrundriß erahnen.

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Auftraggeber:
  • Landesmuseum Joanneum GmbH